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Kunst und Kapital
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Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Hier stehen die Fragen, die uns am häufigsten erreichen, sortiert nach Bereich. Wenn Ihre nicht dabei ist, rufen Sie an: 0178 1794262. Wir antworten am Telefon genauso offen wie hier.

Grundsätzliches · Nachlassankauf · Goldankauf · Silberankauf · Münzankauf · Schmuckankauf · Uhrenankauf · Antiquitätenankauf · Kunst und Sammlungen · Nachlassbewertung · Vermittlung von Nachlassgegenständen · Vermittlung geerbter Immobilien · Expertennetzwerk · Vor Ort

Grundsätzliches

Ja, sofern Sie grundsätzlich verkaufen möchten. Besichtigung, Einschätzung und Anfahrt sind dann kostenlos, auch wenn wir uns am Ende nicht einig werden. Brauchen Sie dagegen nur eine Expertise, etwa für das Nachlassgericht oder die Aufteilung eines Erbes, ist das eine eigene Leistung, die wir nach Stunden abrechnen.

Ja, es wäre gut, wenn Sie oder jemand mit Entscheidungsbefugnis bei der Besichtigung anwesend ist.

Ja. Wir brauchen eine Ansprechperson und die Zustimmung der Erben. Den Befund erhalten Sie schriftlich, sodass alle Beteiligten ihn prüfen können.

Zur Besichtigung meist innerhalb weniger Tage. Wenn eine Übergabefrist drängt, sagen Sie das bitte gleich am Telefon — dann richten wir uns danach.

Nein, wir kaufen neben Antiquitäten auch Wertgegenstände wie z.B. Goldbarren, Münzen, Porzellan, u.v.m.

Nachlassankauf

In der Regel innerhalb weniger Tage. Wenn es eilt, etwa weil eine Wohnung zu einem festen Datum übergeben werden muss, sagen Sie uns das bitte gleich am Telefon. Wir richten den Termin dann danach ein. Auch Abende und Samstage sind nach Absprache möglich, falls Sie beruflich gebunden sind oder von weiter her anreisen.

Bei einer Wohnung meist ein bis zwei Stunden, bei einem vollständig eingerichteten Haus mit Keller und Dachboden entsprechend länger. Wir nehmen uns die Zeit, die der Nachlass braucht, und arbeiten Raum für Raum. Am besten sind Sie oder eine Person Ihres Vertrauens währenddessen dabei. Gerade bei wertvollen Stücken sollte niemand allein durch die Räume gehen, den Sie noch nicht kennen, auch wir nicht.

Bitte warten Sie damit, soweit es Ihnen möglich ist. Erfahrungsgemäß landet gerade das im Container, was sich noch verwerten ließe: Schmuckschatullen mit vermeintlichem Modeschmuck, alte Uhren ohne Zifferblatt, Porzellan mit unscheinbarer Bodenmarke, Papiere und Fotoalben. Sehen wir uns den Bestand zuerst gemeinsam an, können Sie danach guten Gewissens aussortieren.

Die bleiben selbstverständlich bei Ihnen. Wir kaufen sie nicht an und nehmen sie auch nicht mit. Wenn uns solche Unterlagen bei der Besichtigung unterkommen, legen wir sie beiseite und weisen Sie darauf hin. Gelegentlich stecken darin auch Belege, die für die Bewertung wichtig sind, etwa alte Kaufrechnungen oder Zertifikate.

Wichtig ist nur, dass alle Erben mit dem Verkauf einverstanden sind. Wir sprechen mit der Person, die Sie als Ansprechpartner benennen, und stellen auf Wunsch eine nachvollziehbare Aufstellung der angekauften Gegenstände aus. Diese können Sie untereinander und gegenüber dem Nachlassgericht verwenden. Rechtliche Fragen zur Erbauseinandersetzung gehören zu Notar oder Anwalt, nicht zu uns.

Ja, auf Wunsch jederzeit. Darin steht, welche Stücke übernommen wurden und zu welchem Betrag. Bei einer Erbengemeinschaft empfehlen wir das grundsätzlich, weil es späteren Nachfragen vorbeugt. Auch wenn Sie den Nachlass gegenüber dem Finanzamt oder einer Versicherung darstellen müssen, ist eine solche Aufstellung hilfreich.

So, wie es Ihnen lieber ist. Kleinere Beträge zahlen wir direkt vor Ort in bar, größere überweisen wir kurzfristig. Sie erhalten in jedem Fall einen Beleg über die übernommenen Gegenstände und den gezahlten Betrag. Ein Ankauf kommt erst zustande, wenn Sie dem Angebot zugestimmt haben.

Zur Besichtigung kommt grundsätzlich ein einzelner Mitarbeiter. Das ist uns wichtig, weil ein Termin in einer Wohnung, in der jemand gestorben ist, kein Auftritt sein sollte. Erst wenn tatsächlich größere Stücke abgeholt werden, kommt Unterstützung dazu, und auch das kündigen wir vorher an.

Wir fahren neutrale Fahrzeuge ohne Firmenaufschrift, und der Termin richtet sich nach Ihrem Kalender, nicht nach unserem. Für Nachbarn ist nicht erkennbar, worum es geht. Wenn Sie möchten, halten wir uns auch bei der Terminvereinbarung am Telefon zurück und rufen zu einer Zeit an, die Ihnen passt.

Vieles davon lässt sich nicht sinnvoll ankaufen, und wir sagen Ihnen das offen, statt Ihnen etwas anderes zu erzählen. Für die Räumung des verbleibenden Hausrats vermitteln wir ein zuverlässiges Unternehmen aus unserem Netzwerk. Gut erhaltene Möbel gehen auf Wunsch auch an eine soziale Einrichtung, wenn Ihnen das lieber ist als die Entsorgung.

Ja. Eine unabhängige Wertermittlung ohne Verkaufsabsicht ist eine eigene Leistung, die wir nach Zeitaufwand abrechnen. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn ein Nachlass unter mehreren Erben aufgeteilt oder gegenüber dem Finanzamt beziffert werden muss. Sie sind danach zu nichts verpflichtet.

Ausführlich auf der Seite Nachlassankauf.

Goldankauf

Aus drei Größen: dem Feingehalt, dem Gewicht und dem Tagespreis für Feingold. Den Gehalt lesen wir an der Punze ab, also 333, 585 oder 750, gewogen wird in Ihrem Beisein. Anschließend rechnen wir Ihnen die Summe offen vor, statt Ihnen nur ein Ergebnis zu nennen. So können Sie jeden Schritt nachvollziehen.

In den meisten Fällen an der Punze im Material, oft an der Innenseite eines Rings oder am Verschluss einer Kette. Fehlt sie, weil das Stück alt ist oder aus dem Ausland stammt, prüfen wir den Gehalt fachlich nach. Das geschieht schonend, Ihr Schmuck nimmt dabei keinen Schaden.

Ja, mit und ohne anhaftende Reste. Zahngold liegt meist zwischen 14 und 20 Karat, der genaue Goldanteil lässt sich vor Ort bestimmen. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts reinigen. Viele Menschen wissen gar nicht, dass eine alte Zahnspange oder Kronen aus dem Nachlass einen nennenswerten Betrag ergeben können.

Der ist genauso willkommen. Ein einzelner Ohrring, eine Kette ohne Verschluss oder ein verbogener Ring haben denselben Materialwert wie ein makelloses Stück. Bevor wir etwas als Bruchgold rechnen, prüfen wir allerdings, ob es sich um ein Stück handelt, das als Ganzes mehr wert ist als sein Metall. Das kommt öfter vor, als man denkt.

Ja. Bei Anlagegold wie Krügerrand, Wiener Philharmoniker, Maple Leaf oder Barren richtet sich der Preis nach Gewicht und Tageskurs, den wir offenlegen. Bei älteren Goldmünzen prüfen wir zusätzlich, ob Jahrgang, Prägestätte und Erhaltung einen Sammleraufschlag rechtfertigen. Dann liegt der Wert über dem reinen Materialpreis.

Nein, wir kommen zu Ihnen. Gerade bei größeren Beständen oder wenn ein ganzer Haushalt zu sichten ist, halten wir das für den sichereren Weg. Für einzelne Stücke lässt sich nach Absprache auch ein Termin bei uns in Bad Homburg vereinbaren, wenn Ihnen das lieber ist.

Ja, sofern eine Verkaufsabsicht besteht. Sie zahlen nichts dafür, dass wir uns Ihr Gold ansehen und den Wert ermitteln, und Sie müssen anschließend auch nichts verkaufen. Geht es Ihnen dagegen ausschließlich um eine unabhängige Wertermittlung, etwa für eine Erbauseinandersetzung, rechnen wir diese Leistung nach Zeitaufwand ab.

Beides ist möglich, Sie entscheiden. Kleinere Beträge zahlen wir sofort in bar aus, größere gern per Überweisung. Einen Beleg über die übernommenen Stücke und den gezahlten Betrag erhalten Sie in jedem Fall.

Nein. Sie erfahren, was Ihr Gold wert ist, und entscheiden danach in Ruhe. Wir arbeiten ohne Zeitdruck und ohne Nachfassen. Wenn Sie sich erst mit anderen Erben absprechen oder einen zweiten Eindruck einholen möchten, ist das völlig in Ordnung.

Für einzelne Stücke lohnt sich meist der Weg zu uns mehr als eine Anfahrt. Sobald aber mehrere Positionen zusammenkommen oder ohnehin ein ganzer Haushalt zu ordnen ist, kommen wir zu Ihnen. Rufen Sie einfach an und beschreiben Sie kurz, worum es geht.

Vergoldete Stücke tragen nur eine hauchdünne Goldschicht und haben deshalb kaum Materialwert. Das sagen wir Ihnen offen. Trotzdem lohnt der Blick, denn gerade bei älteren oder signierten Stücken kann der Wert im Namen des Herstellers liegen und nicht im Metall.

Ausführlich auf der Seite Goldankauf.

Silberankauf

In der Regel am eingeschlagenen Stempel, meist 800 oder 925, oft direkt neben Halbmond und Krone. Bei Bestecken sitzt er auf der Rückseite des Griffs, bei Korpuswaren am Boden. Fehlt eine Punze, weil das Stück alt ist oder aus dem Ausland stammt, prüfen wir den Gehalt fachlich nach, ohne das Stück zu beschädigen.

Sie geben den Feingehalt in Tausendteilen an. 800er Silber besteht zu 80 Prozent aus Feinsilber, 925er zu 92,5 Prozent, das ist das sogenannte Sterlingsilber. Beide sind massives Silber und werden nach Gewicht und Tageskurs gerechnet. Der Unterschied im Gehalt schlägt sich entsprechend im Preis nieder.

Das ist der deutsche Reichsstempel, in Gebrauch seit 1888. Zusammen mit einer Zahl wie 800 oder 925 weist er massives Silber deutscher Fertigung aus. Er ist ein verlässliches Zeichen, aber kein Muss: Auch Silber ohne diesen Stempel kann vollwertig sein.

Nein. Das Anlaufen ist eine Reaktion der Oberfläche und lässt sich rückstandslos entfernen. Auf den Silberwert hat es keinerlei Einfluss. Sie müssen also nichts polieren, bevor Sie uns rufen.

Bitte nicht. Bei reinem Materialsilber schadet es zwar nicht, bei Stücken mit Sammlerwert aber sehr wohl. Scharfe Politur nimmt Gravuren, Punzen und die gewachsene Oberfläche mit. Zeigen Sie uns das Silber so, wie es im Schrank steht.

Nicht immer. Über den Materialwert hinaus zählt der Name der Manufaktur. Bestecke und Korpuswaren von Häusern wie WMF, Wilkens, Koch & Bergfeld oder Robbe & Berking sind bei Sammlern gefragt und erzielen regelmäßig mehr als den Schmelzwert. Auch vollständige Services in der Originalkassette bringen Aufschläge. Wir sagen Ihnen, in welche Kategorie Ihr Silber fällt.

Wir sehen es uns an, dämpfen aber die Erwartung: Versilberte Ware trägt nur eine dünne Auflage und hat kaum Materialwert. Kennzeichnungen wie 90 oder 100 stehen für die Auflagenstärke, nicht für den Feingehalt. Ausnahmen gibt es bei gesuchten Manufakturen und guten Modellen, und darauf achten wir.

Ja, vom einzelnen Löffel bis zum kompletten Service für zwölf Personen. Unvollständige Bestecke sind kein Problem, sie werden dann nach Gewicht gerechnet. Ist ein Besteck dagegen vollständig und in gutem Zustand, wirkt sich das positiv aus, weil es als Ganzes einen Sammlermarkt hat.

Zinn wird häufig mit Silber verwechselt, ist aber deutlich weicher und trägt andere Marken. Der Wert liegt weit darunter, und das sagen wir Ihnen offen. Legen Sie fragliche Stücke trotzdem dazu, die Unterscheidung ist für uns eine Sache von Sekunden.

Bei Verkaufsabsicht nichts. Wir wiegen, prüfen und rechnen in Ihrem Beisein, und Sie entscheiden danach frei. Möchten Sie ausschließlich eine Wertermittlung ohne Verkauf, etwa für eine Erbauseinandersetzung oder eine Versicherung, rechnen wir diese nach Zeitaufwand ab.

Nach der Terminvereinbarung kommen wir zu Ihnen. Das Silber wird gesichtet, auf Punzen geprüft und vor Ihren Augen gewogen. Anschließend nennen wir Ihnen einen Preis und erklären, wie er zustande kommt. Bei Einigung übernehmen wir die Stücke direkt, andernfalls bleibt alles, wo es ist.

Ausführlich auf der Seite Silberankauf.

Münzankauf

Für eine einzelne Gold- oder Sammlermünze lohnt eher der Weg zu uns als eine Anfahrt. Sobald es aber um ein Album, einen Bestand aus dem Nachlass oder eine gewachsene Sammlung geht, kommen wir zu Ihnen. Rufen Sie an und beschreiben Sie kurz, was vorhanden ist, dann klären wir das in zwei Minuten.

Nein, und das ist der häufigste Irrtum. Jahrgang, Prägestätte, Auflage und Erhaltung können den Wert weit über den Materialpreis heben. Zwei äußerlich gleiche Münzen können sich im Wert um ein Vielfaches unterscheiden, weil eine davon aus einer kleinen Prägung stammt. Genau darauf sehen wir.

Auf keinen Fall. Falsches Reinigen ist der sicherste Weg, Sammlerwert zu vernichten, und der Schaden lässt sich nicht rückgängig machen. Eine gewachsene Patina gehört zur Münze. Zeigen Sie uns die Stücke so, wie sie sind, auch wenn sie stumpf oder dunkel wirken.

Ja. Bei Krügerrand, Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, Sovereign oder Barren richtet sich der Preis nach Feingewicht und Tageskurs, den wir offen ausweisen. Bei älteren Goldmünzen prüfen wir zusätzlich, ob ein Sammleraufschlag gerechtfertigt ist.

Die sehen wir uns mit an. Silbermünzen aus der D-Mark-Zeit, etwa die Fünf- und Zehn-Mark-Stücke, haben einen Materialwert, einzelne Jahrgänge zusätzlich einen Sammlerwert. Bei Banknoten kommt es stark auf Erhaltung und Serie an. Sortieren Sie bitte nichts vorher aus.

Am besten gar nicht. Bei umfangreichen Sammlungen kommen wir zu Ihnen und sichten sie vor Ort. Das erspart Ihnen den Transport, und die Ordnung der Sammlung bleibt erhalten, was für die Bewertung hilfreich ist. Alben, Kapseln, Listen und Kataloge legen Sie einfach dazu.

Bitte lassen Sie alles beisammen. Sammlerzubehör hat selbst nur geringen Wert, aber Alben und handschriftliche Listen verraten uns viel über die Systematik einer Sammlung. Das beschleunigt die Sichtung und hilft dabei, nichts zu übersehen.

Dann sagen wir Ihnen das. Einzelne Raritäten und geschlossene Sammelgebiete erzielen über ein spezialisiertes Auktionshaus häufig mehr als im Direktankauf. Wir stellen den Kontakt her und erklären Ihnen vorher, mit welchen Gebühren und welchem Zeitraum Sie rechnen müssen.

Ja. Ein Karton mit Münzen aus mehreren Jahrzehnten ist für uns kein Problem, im Gegenteil. Sie müssen nichts ordnen und nichts nachschlagen. Genau dieses Sortieren ist unsere Arbeit.

Ausführlich auf der Seite Münzankauf.

Schmuckankauf

Ja, vom einzelnen Ring bis zum vollständigen Schmuckkästchen. Es gibt bei uns keine Mindestmenge. Gerade bei geerbtem Schmuck lohnt der Blick auf jedes Teil einzeln, weil sich der Wert oft sehr ungleich verteilt: Ein unscheinbares Stück kann mehr bringen als die schwere Kette daneben.

Nein. Ältere Stücke, Anfertigungen von Goldschmieden und ausländische Ware tragen häufig keine gängige Punze. Das sagt nichts über den Gehalt aus. Wir prüfen ihn fachlich nach, ohne dass Ihr Schmuck dabei Schaden nimmt, und rechnen anschließend genauso offen wie bei gestempelter Ware.

Ein Zertifikat hilft, ist aber keine Voraussetzung. Die maßgeblichen Merkmale, also Gewicht, Schliff, Farbe und Reinheit, bestimmen wir vor Ort. Bringen Sie vorhandene Papiere trotzdem mit, sie beschleunigen die Einordnung. Bei älteren Schliffen wie Altschliff oder Altem Europäischen Schliff kommt es zusätzlich auf die Nachfrage an, die wir Ihnen erläutern.

Nicht bei jedem Stück. Bei einfachem Goldschmuck ist der Materialwert der Maßstab, bei Stücken aus bekannten Häusern zählt der Name weit darüber hinaus. Signierter Schmuck von Cartier, Chopard, Tiffany & Co., Fabergé und vergleichbaren Manufakturen erzielt regelmäßig ein Vielfaches seines Gold- und Steinwerts. Wir trennen beides sauber und sagen Ihnen, welcher Teil des Werts worin steckt.

Modeschmuck ohne Edelmetall hat in aller Regel nur geringen Wert, und das sagen wir Ihnen auch. Legen Sie ihn trotzdem dazu. In Schmuckkästchen findet sich immer wieder Ware, die für Modeschmuck gehalten wird und tatsächlich signiert oder aus Silber ist. Das zu übersehen wäre ärgerlicher als der kurze Blick.

Perlen sehen wir uns ebenfalls an. Entscheidend ist, ob es sich um Zuchtperlen, Naturperlen oder Imitate handelt, dazu Größe, Lüster und Zustand der Fassung. Alte Perlketten sind häufig nachzufädeln, was den Wert nicht mindert. Wir ordnen das ein und sagen Ihnen offen, was realistisch ist.

Eine leichte Reinigung schadet nicht, eine professionelle Aufarbeitung lohnt sich aber selten. Sie kostet Geld, das sich im Ankaufspreis meist nicht wiederfindet. Bei antiken Stücken kann Politur sogar schaden, weil sie die gewachsene Oberfläche nimmt. Zeigen Sie uns den Schmuck am besten so, wie er ist.

Die kaufen wir ebenso an. Ein fehlender Verschluss, ein ausgebrochener Stein oder ein einzeln gebliebener Ohrring mindert den Materialwert nicht. Bevor wir etwas als Bruchgold rechnen, prüfen wir allerdings, ob das Stück als Ganzes einen höheren Wert hat.

Ausführlich auf der Seite Schmuckankauf.

Uhrenankauf

Ja, ausdrücklich. Eine stehengebliebene oder beschädigte Uhr kann erheblichen Wert haben, denn gerechnet wird das Werk, nicht der Gangzustand. Reparaturen sind bei guten Manufakturen üblich und eingepreist. Werfen Sie also bitte keine Uhr weg, nur weil sie nicht mehr läuft.

Bei Armbanduhren macht die Manufaktur den Unterschied. Besonders gesucht ist Rolex mit Modellreihen wie Datejust, Day-Date, Daytona, Submariner und GMT-Master, dazu Patek Philippe, Audemars Piguet, Omega, IWC, Jaeger-LeCoultre, Breitling, Piaget und Chopard. Auch deutsche Häuser wie A. Lange & Söhne, Glashütte Original und NOMOS Glashütte sind stark nachgefragt. Ist Ihre Marke nicht dabei, heißt das nicht, dass die Uhr wertlos ist.

Sie helfen beim Preis, sind aber keine Bedingung. Original erhaltene Uhren mit Umkarton, Garantiekarte und Rechnung erzielen mehr, weil sich Herkunft und Modell zweifelsfrei belegen lassen. Ohne diese Unterlagen kaufen wir genauso an, wir bestimmen dann Referenz und Kaliber selbst.

Oft ist es genau umgekehrt. Eine unscheinbare Stahluhr einer guten Manufaktur bringt regelmäßig ein Vielfaches einer schweren Golduhr mit einfachem Werk. Der Wert steckt im Kaliber, im Modell und in der Nachfrage. Überschätzen Sie also keine Uhr, nur weil sie schwer ist, und unterschätzen Sie keine, nur weil sie schlicht wirkt.

Ja. Taschenuhren aus Gold oder Silber, mit Sprungdeckel oder als Savonnette, gehören zu den häufigsten Stücken in einem Nachlass. Bei ihnen entscheiden Werk, Hersteller und Zustand, bei Goldgehäusen zusätzlich der Materialwert. Auch Ketten und Uhrenständer sehen wir uns mit an.

Meist weniger als eine vergleichbare mechanische Uhr, aber keineswegs nichts. Bei bekannten Marken und gesuchten Modellen sind auch Quarzuhren gefragt, und ein Goldgehäuse hat ohnehin seinen Materialwert. Wir sehen es uns an und sagen Ihnen, woran wir sind.

Am Sekundenzeiger. Er läuft bei einer mechanischen Uhr weich und in kleinen Schritten, bei einer Quarzuhr springt er im Sekundentakt. Auf dem Zifferblatt steht meist der Name der Manufaktur, gelegentlich klein bei der Sechs, und der Gehäuseboden trägt oft eine Referenz- oder Seriennummer. Sie müssen das aber nicht selbst herausfinden.

Bitte nicht. Politur nimmt die originalen Kanten, und ein getauschtes Zifferblatt oder Ersatzteile aus dem Zubehörhandel mindern den Wert deutlich. Sammler zahlen für den Originalzustand, nicht für eine glänzende Oberfläche. Auch eine Revision vor dem Verkauf rechnet sich in aller Regel nicht.

Beides. Die einzelne geerbte Armbanduhr sehen wir uns genauso an wie ein gewachsenes Konvolut aus Jahrzehnten. Bei größeren Sammlungen kommen wir zu Ihnen, damit unterwegs nichts verloren geht.

Kein Hindernis. Bänder sind Verschleißteile und werden ohnehin ersetzt. Wichtig ist, dass Sie vorhandene Originalteile, auch defekte, mitgeben statt sie zu entsorgen. Ein originales Band oder eine originale Schließe kann für sich genommen bereits einen nennenswerten Betrag ausmachen.

Ausführlich auf der Seite Uhrenankauf.

Antiquitätenankauf

An erster Stelle Meissen, dazu KPM Berlin, Nymphenburg, Rosenthal und Hutschenreuther, bei älterer Ware auch Höchst und Fürstenberg. Entscheidend ist neben der Manufaktur das Modell: Figuren, frühe Serviceteile und ungewöhnliche Dekore sind gesuchter als späte Massenware. Wir lesen die Bodenmarke und ordnen das Stück ein.

An der Bodenmarke mit den gekreuzten Schwertern, seit 1722 in Gebrauch und über die Jahrzehnte mehrfach verändert. Genau diese Veränderungen erlauben eine zeitliche Einordnung. Es gibt allerdings zahlreiche Nachahmungen mit ähnlichen Marken, deshalb prüfen wir zusätzlich Masse, Glasur und Bemalung. Bitte kleben oder waschen Sie Marken an der Unterseite nicht ab.

Ehrlich gesagt nur zum Teil. Für schwere Schränke aus Gründerzeit und Historismus gibt es kaum noch einen Markt, und wir werden Ihnen dafür nichts vormachen. Gefragt sind gute Werkstätten, Biedermeier in gutem Zustand, Design des 20. Jahrhunderts und einzelne kleinere Möbel. Eine kleine Porzellanfigur bringt oft mehr als der Schrank, neben dem sie steht.

Auch die sehen wir uns an. Wichtiger als ein Name auf den ersten Blick sind Technik, Zustand und die Rückseite: Etiketten von Galerien, Ausstellungsnummern und alte Rahmenreste sagen oft mehr als die Signatur. Wenn ein Bild in eine Spezialdisziplin fällt, holen wir jemanden aus unserem Netzwerk dazu.

Ja. Bei asiatischer Kunst kommt es auf Herkunft, Alter und Marke an, bei Teppichen auf Knüpfung, Material und Erhaltung. Beides sind Gebiete mit vielen Nachahmungen und starken Preisunterschieden, weshalb wir hier besonders genau hinsehen und im Zweifel einen Spezialisten hinzuziehen.

Bringen Sie sie trotzdem zum Termin. Ein Haarriss, ein Chip am Rand oder ein fehlender Finger an einer Figur mindert den Wert, hebt ihn aber nicht auf, gerade bei seltenen Stücken. Bitte lassen Sie vorher nichts kleben oder restaurieren, unsachgemäße Reparaturen sind schlimmer als der ursprüngliche Schaden.

Nein. Bei Möbeln nimmt Abschleifen die Patina und damit einen Teil des Werts, bei Porzellan und Silber schadet scharfe Politur den Marken. Staub ist kein Problem für uns. Wir sehen an einem Stück auch dann alles, was wir sehen müssen, wenn es seit Jahren im Schrank steht.

Beides. Wir sehen uns das einzelne Bild ebenso an wie eine vollständig eingerichtete Wohnung. Bei ganzen Haushalten gehen wir Raum für Raum vor und sagen Ihnen, was für den Direktankauf in Frage kommt, was besser vermittelt wird und was ohne Wert ist.

Angekaufte Stücke holen wir ab, das ist im Preis enthalten. Die vollständige Räumung einer Wohnung führen wir dagegen nicht selbst durch. Dafür vermitteln wir ein zuverlässiges Unternehmen aus unserem Netzwerk und stimmen die Termine mit Ihnen ab.

Dann empfehlen wir Ihnen diesen Weg, auch wenn wir daran weniger verdienen. Einzelstücke mit internationalem Markt erzielen im Auktionshaus regelmäßig mehr als im Direktankauf. Wir vermitteln das passende Haus und nennen Ihnen vorher die üblichen Gebühren und den Zeitrahmen.

Bei Verkaufsinteresse nichts. Möchten Sie ausschließlich eine Wertermittlung, etwa für eine Erbauseinandersetzung oder eine Versicherung, rechnen wir diese nach Zeitaufwand ab.

Ausführlich auf der Seite Antiquitätenankauf.

Kunst und Sammlungen

Ja. Auch ein einzelnes Gemälde, eine Zeichnung oder ein einzelnes Blatt wird eingeschätzt. Sie müssen keine Sammlung vorweisen. Gerade bei geerbten Wohnungen hängt oft ein Bild an der Wand, von dem niemand weiß, was es ist.

Nicht am Rahmen und nicht am Format. Entscheidend sind Signatur, Technik, Zustand und Herkunft, dazu die Rückseite mit Etiketten, Stempeln und alten Ausstellungsnummern. Ein Druck lässt sich bei genauem Hinsehen von einem Original unterscheiden. Wir ordnen das ein und sagen Ihnen offen, was realistisch ist.

Ja, und das ist häufig der bessere Weg. Ein geschlossenes Sammelgebiet erzielt oft mehr als die Summe der Einzelstücke, weil es Käufer gibt, die genau danach suchen. Wir sichten den Bestand vollständig, auch wenn er über Jahrzehnte gewachsen und nicht sortiert ist.

Die sehen wir uns ebenso an. Bei Grafiken entscheiden Auflage, Nummerierung, Signatur und Zustand des Papiers. Ein signierter Druck aus kleiner Auflage kann durchaus wertvoll sein, während ein aufwendig gerahmter Kunstdruck ohne Auflage keinen Marktwert hat. Den Unterschied erklären wir Ihnen am Stück.

Ja. Neben Kunst sehen wir uns Porzellansammlungen namhafter Manufakturen wie Meissen, KPM und Rosenthal an, dazu Münz- und Medaillensammlungen, Uhren, Schreibgeräte, Militaria und andere gewachsene Bestände. Wenn ein Gebiet außerhalb unseres Schwerpunkts liegt, holen wir einen Spezialisten aus unserem Netzwerk dazu.

Wir sagen es Ihnen. Kopien, spätere Abgüsse und nachträglich signierte Blätter kommen in Nachlässen regelmäßig vor, oft ohne dass die Familie davon wusste. Uns ist eine unangenehme Auskunft lieber als ein Kaufpreis, der auf einer falschen Annahme beruht.

Sie sind hilfreich, aber kein Muss. Alte Rechnungen, Galerieetiketten, Ausstellungskataloge und Fotos, auf denen ein Stück im Wohnzimmer zu sehen ist, erleichtern die Zuordnung und wirken sich auf den Preis aus. Wenn Sie solche Unterlagen finden, legen Sie sie bitte dazu.

Dann geht das Stück diesen Weg. Bei Werken mit internationalem Markt ist eine Auktion regelmäßig die bessere Lösung, und wir vermitteln an ein passendes Haus aus unserem Netzwerk. Vorher sagen wir Ihnen, welche Gebühren anfallen und wie lange es dauert.

Ja. Bilder und Sammlungen sehen wir grundsätzlich vor Ort an, weil sich Zustand, Format und Hängung so am besten beurteilen lassen und der Transport ein Risiko wäre. Für einzelne kleinere Objekte ist nach Absprache auch ein Termin bei uns möglich.

Ausführlich auf der Seite Kunst und Sammlungen.

Nachlassbewertung

Das hängt davon ab, wozu Sie sie brauchen. Besteht eine Verkaufsabsicht, ist die Besichtigung mit Einschätzung für Sie kostenfrei. Möchten Sie ausschließlich eine unabhängige Wertermittlung ohne Verkauf, ist das eine eigene Leistung, die wir nach Zeitaufwand abrechnen. Den Rahmen nennen wir Ihnen vorher.

Meist für die Aufteilung unter mehreren Erben, gelegentlich für das Finanzamt, für eine Versicherung oder um zu entscheiden, ob sich der Aufwand einer Verwertung lohnt. In allen Fällen geht es darum, belastbare Zahlen zu haben, statt zu schätzen. Wofür Sie sie brauchen, sagen Sie uns am besten gleich, weil es die Form der Aufstellung bestimmt.

Ja, auf Wunsch eine nachvollziehbare Aufstellung der bewerteten Gegenstände mit den ermittelten Werten. Sie können sie innerhalb der Erbengemeinschaft, gegenüber einer Versicherung und gegenüber dem Nachlassgericht verwenden. Auf Wunsch ergänzen wir Fotos der wesentlichen Positionen.

Für die meisten Zwecke reicht unsere Aufstellung aus. Ein förmliches Sachverständigengutachten, wie es in einem Rechtsstreit verlangt werden kann, erstellen wir nicht selbst. Wird ein solches benötigt, vermitteln wir einen öffentlich bestellten Sachverständigen aus unserem Netzwerk.

Nach dem, was ein Stück am Markt tatsächlich erzielt, nicht nach Wunschvorstellungen. Grundlage sind Material, Hersteller, Zustand, Seltenheit und die aktuelle Nachfrage, bei Edelmetallen zusätzlich der Tageskurs. Wo wir uns auf Auktionsergebnisse stützen, sagen wir das.

Ja, vom einzelnen Ring bis zum vollständig eingerichteten Haus. Bei einem einzelnen Objekt ist der Aufwand naturgemäß gering, entsprechend niedrig fällt die Abrechnung aus.

Die Besichtigung selbst dauert je nach Umfang ein bis mehrere Stunden. Die schriftliche Aufstellung erhalten Sie in der Regel innerhalb weniger Tage. Muss für einzelne Positionen ein Spezialist hinzugezogen werden, dauert es entsprechend länger, und wir sagen Ihnen das vorher.

Nein, in keinem Fall. Sie erfahren den Wert und entscheiden anschließend frei, ob Sie verkaufen, vermitteln lassen oder alles behalten. Eine Bewertung ist bei uns keine verdeckte Verkaufsanbahnung.

Genau dann hilft eine neutrale Aufstellung oft weiter, weil sie die Diskussion von Vermutungen auf Zahlen umstellt. Wir bewerten unabhängig davon, wer den Auftrag erteilt hat. Die rechtliche Auseinandersetzung selbst gehört allerdings zu Notar oder Anwalt.

Nein, das dürfen wir nicht und wollen wir auch nicht. Für steuerliche Fragen ist Ihr Steuerberater zuständig, für rechtliche Ihr Notar oder Anwalt. Unsere Aufstellung liefert diesen Beteiligten aber die Zahlen, mit denen sie arbeiten können.

Ausführlich auf der Seite Nachlassbewertung.

Vermittlung von Nachlassgegenständen

Immer dann, wenn ein Stück einen eigenen Markt hat, der über unseren Ankauf hinausgeht. Das gilt etwa für Kunst mit internationaler Nachfrage, seltene Uhren, geschlossene Sammlungen und Spezialgebiete wie Asiatika oder Musikinstrumente. In diesen Fällen erzielt eine Auktion oder ein Fachhändler regelmäßig mehr, als wir seriös bieten könnten.

Für die Vermittlung selbst stellen wir Ihnen nichts in Rechnung. Bei einer Auktion fallen die üblichen Gebühren des Auktionshauses an, die vom Erlös abgezogen werden. Wie hoch sie ausfallen, sagen wir Ihnen vorher, damit Sie beide Wege vergleichen können.

Unsere Rolle machen wir in jedem Einzelfall offen. Der Sinn einer Vermittlung liegt darin, dass für Sie mehr dabei herauskommt als beim schnellen Direktverkauf. Wäre das nicht so, würden wir Ihnen den Direktankauf vorschlagen.

Das legen Sie gemeinsam mit dem Auktionshaus fest, nicht wir. Üblich ist ein Limit, unterhalb dessen ein Stück nicht zugeschlagen wird. Wir sagen Ihnen vorab, welche Größenordnung realistisch ist, damit Sie diese Entscheidung nicht ins Blaue hinein treffen müssen.

Dann geht es an Sie zurück oder kommt in einen späteren Termin, je nach Absprache mit dem Haus. Ein Rückläufer ist kein Beinbruch, kostet aber Zeit. Deshalb raten wir bei Stücken mit dünnem Markt eher zum Direktankauf.

Von der Einlieferung bis zur Auszahlung vergehen je nach Haus und Terminplan meist einige Wochen bis mehrere Monate. Wenn es bei Ihnen schnell gehen muss, etwa weil eine Wohnung übergeben wird, sagen wir Ihnen das offen und schlagen den kürzeren Weg vor.

Das übernimmt in aller Regel das aufnehmende Haus, das Objekte ab Einlieferung versichert. Bei empfindlichen oder großen Stücken organisieren wir den Transport über einen Partner. Wir stimmen das vorher mit Ihnen ab, damit klar ist, wer ab wann verantwortlich ist.

Wir schlagen Ihnen ein Haus vor, das zum jeweiligen Gebiet passt, denn ein Spezialist für Uhren ist ein anderer als einer für Asiatika. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wenn Sie bereits Kontakt zu einem Haus haben, arbeiten wir selbstverständlich damit.

Ja, das ist sogar der Regelfall. Ein Teil des Nachlasses wird direkt angekauft, ein anderer vermittelt, ein dritter über ein Räumungsunternehmen aufgelöst. Sie behalten dabei einen einzigen Ansprechpartner, nämlich uns.

Ja. Auf Wunsch erhalten Sie eine Aufstellung, aus der hervorgeht, welche Stücke wir angekauft haben und welche an welches Haus oder welchen Händler vermittelt wurden. Gerade bei Erbengemeinschaften ist das hilfreich.

Ausführlich auf der Seite Vermittlung von Nachlassgegenständen.

Vermittlung geerbter Immobilien

Nein. Unsere Aufgabe ist der Nachlass, also alles, was in der Immobilie steht. Für den Verkauf des Objekts selbst stellen wir den Kontakt zu einem Makler aus unserem Netzwerk her. Die Vermittlung und die gesamte Abwicklung übernimmt anschließend dieser Makler.

Für die Empfehlung stellen wir Ihnen nichts in Rechnung. Die Provision regelt der Maklervertrag, den Sie direkt mit dem Makler schließen. Konditionen und Laufzeit besprechen Sie dort, wir mischen uns in diese Vereinbarung nicht ein.

Nach Lage und Objektart. Ein Reihenhaus im Taunus verlangt einen anderen Ansprechpartner als eine Eigentumswohnung in Frankfurt oder ein Anwesen im Rheingau. Wir arbeiten seit Jahren mit denselben Partnern zusammen und wissen, wer zu welchem Objekt passt.

In den meisten Fällen ja, denn eine leere oder zumindest aufgeräumte Immobilie verkauft sich besser und schneller. Genau hier greift unsere eigentliche Arbeit: Wir kaufen an, was in unsere Bereiche fällt, vermitteln, was anderswo besser aufgehoben ist, und koordinieren die Räumung über einen Partner.

Selbstverständlich. Sie entscheiden, welchen Teil Sie in unsere Hände geben. Viele Kunden lassen zunächst nur den Hausrat ordnen und kommen erst später auf das Thema Immobilie zurück.

Das ist bei geerbten Immobilien eher die Regel als die Ausnahme. Wir sprechen mit der Person, die Sie als Ansprechpartner benennen. Die Entscheidung über den Verkauf treffen Sie untereinander, gegebenenfalls mit Notar oder Anwalt. Eine Aufstellung der Nachlasswerte stellen wir auf Wunsch bereit.

Das hängt von Lage, Zustand und Preisvorstellung ab und liegt außerhalb unseres Einflusses. Der Makler wird Ihnen dazu eine belastbare Einschätzung geben. Was wir beeinflussen können, ist der Teil davor: Der Nachlass ist meist innerhalb weniger Wochen geordnet.

Nein, das dürfen und wollen wir nicht. Für Erbschaftsteuer, Grundbuch und rechtliche Fragen sind Steuerberater, Notar und Anwalt zuständig. Wenn Sie dort noch niemanden haben, können wir Ihnen auch dafür einen Kontakt nennen.

Innerhalb unseres regulären Einzugsgebiets, also in Hessen und den angrenzenden Regionen von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem Saarland. Liegt die Immobilie weiter entfernt, sagen wir Ihnen das offen, statt jemanden zu empfehlen, den wir nicht kennen.

Auch das ist verkäuflich, verlangt aber eine andere Herangehensweise und einen Makler mit Erfahrung im Anlagesegment. Sagen Sie uns beim ersten Gespräch, ob Mieter im Haus sind, dann wählen wir den Ansprechpartner entsprechend aus.

Ausführlich auf der Seite Vermittlung geerbter Immobilien.

Expertennetzwerk

Eigenständige Fachleute, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten: Auktionshäuser, spezialisierte Händler für einzelne Sammelgebiete, Uhrmacher, Restauratoren, öffentlich bestellte Sachverständige, Immobilienmakler und ein zuverlässiges Räumungsunternehmen. Elf Spezialgebiete decken wir auf diesem Weg ab, ohne sie alle selbst betreiben zu müssen.

Ja. Es sind eigenständige Betriebe, keine Angestellten und keine Beteiligungen. Wir wählen für Ihr Stück den passenden Ansprechpartner aus und stellen den Kontakt her. Vertragspartner werden Sie anschließend direkt mit dem jeweiligen Fachmann.

Die Koordination ist Teil unserer Leistung und wird Ihnen nicht berechnet. Fallen bei einem Partner Gebühren an, etwa bei einer Auktion oder einer Räumung, sagen wir Ihnen das vorher und nennen die Größenordnung.

Nach dem Gebiet und nach dem, was für Sie dabei herauskommt. Ein Spezialist für Asiatika ist ein anderer als einer für historische Uhren, und ein Auktionshaus mit internationaler Kundschaft ist nicht für jedes Stück der richtige Weg. Wir schlagen vor, Sie entscheiden.

Ja, das ist der eigentliche Sinn der Sache. Sie sprechen mit uns, und wir holen die jeweiligen Fachleute dazu. So müssen Sie nicht für jede Objektgruppe selbst jemanden suchen, vergleichen und beauftragen.

Nein. Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen übernimmt ein Unternehmen aus unserem Netzwerk. Wir vermitteln es, stimmen die Termine ab und sorgen dafür, dass vorher alles gesichtet ist, was Wert haben könnte.

Selbstverständlich. Wenn Sie bereits einen Gutachter, ein Auktionshaus oder einen Makler Ihres Vertrauens haben, arbeiten wir damit. Unser Netzwerk ist ein Angebot, keine Bedingung.

Nur so weit, wie es für die jeweilige Aufgabe nötig ist, und nur mit Ihrer Zustimmung. Wir geben weder Adresslisten weiter noch verkaufen wir Kontakte. Was in einem Haushalt steht und was daraus verkauft wird, bleibt vertraulich.

Dann sagen Sie es uns. Wir schlagen einen anderen vor oder Sie beenden die Zusammenarbeit an dieser Stelle, ohne dass daraus für Sie ein Nachteil entsteht. Unsere Empfehlungen halten nur so lange, wie die Partner sie rechtfertigen.

Für alle Bereiche, die bei der Auflösung eines Nachlasses vorkommen: Bewertung, Auktion, Spezialhandel, Restaurierung, Räumung, Entsorgung und Immobilienverkauf. Wo uns selbst die Erfahrung fehlt, holen wir jemanden dazu, statt es auf gut Glück zu versuchen.

Ausführlich auf der Seite Expertennetzwerk.

Vor Ort

Ja, das ist sogar der Regelfall. Wir sehen uns die Dinge dort an, wo sie stehen. Das erspart Ihnen das Transportieren und uns das Raten, und bei einem ganzen Haushalt geht es ohnehin nicht anders.

Im Taunus, im Rheingau und im gesamten Rhein-Main-Gebiet, dazu Mainz, Darmstadt, Koblenz, Heidelberg und Köln. Eine Übersicht mit allen Orten finden Sie unter Einsatzgebiete. Steht Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem, bei größeren Beständen fahren wir weiter.

Die Räumung selbst führen wir nicht durch. Wir vermitteln ein zuverlässiges Unternehmen aus unserem Netzwerk und stimmen den Ablauf mit Ihnen ab, damit erst bewertet und dann geräumt wird.

Die ortsbezogenen Fragen beantworten wir auf den jeweiligen Seiten zu den Einsatzgebieten.

Termin

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